Selbsttest: Sucht / Abhängigkeit
Sie haben diese Seite aufgerufen, weil Sie glauben, möglicherweise unter einer Sucht / Abhängigkeit zu leiden. Es handelt sich hierbei um einen Schnelltest zur Überprüfung der Diagnose "Sucht", der von Dr. Ulrich Weber auf Basis des ICD-10 erstellt wurde.
So funktioniert's: Bitte lesen Sie sich die Antworten aufmerksam durch und tippen Sie die Aussagen an, die auf Sie zutreffen. Kreuzen Sie alle Antworten an, die auf Sie zutreffen, bis keine weiteren Fragen mehr gestellt werden. Danach sehen Sie, ob Sie mit Ihrer Antwortauswahl die Kriterien erfüllen. Die Auswertung erfolgt nur in Ihrem Browser, Ihre Eingaben werden nicht gespeichert.
Wichtiger Hinweis: Dieser Test ersetzt kein diagnostisches Gespräch bei einem Arzt/einer Ärztin oder einem Psychotherapeuten/einer Psychotherapeutin.
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Alle Fragen dieses Tests im Überblick
Zu welchen Substanzen besteht Ihrer Meinung nach eine Suchtgefahr?
Die aufgelisteten Punkte haben das meiste Suchtpotenzial.
Mehrfachnennungen möglich:
- Alkohol
- Opioide (z.B. Heroin)
- Cannabis
- Beruhigungsmittel/Schlafmittel
- Kokain
- Speed, Ecstasy oder andere Stimulanzien
- Halluzinogene (z.B. Pilze, LSD)
- Tabak / Nikotin
- Flüchtige Lösungsmittel
- Spielsucht
- Sexsucht
- Andere
Denken Sie jetzt an die Substanz bzw. die Aktivität, die bei Ihnen mit der größten Suchtgefahr einhergeht. Welche Aussagen treffen zu?
Mehrfachnennungen möglich:
- Ich habe vor dem Konsumieren bzw. vor der Aktivität ein starkes Verlangen (Craving) oder eine Art Zwang, die Substanz zu konsumieren bzw. die Aktivität durchzuführen.
- Ich verspüre eine verminderte Kontrolle über den Substanzgebrauch bzw. über die Aktivität, d.h. über Beginn, Beendigung oder die Menge des Konsums. Das heißt, dass ich oft mehr von der Substanz/Aktivität über einen längeren Zeitraum konsumiere als geplant oder bereits erfolglose Versuche zu verzeichnen habe, den Substanzkonsum zu verringern oder zu kontrollieren.
- Ich stelle fest, dass ich immer mehr konsumiere, um den gewünschten Effekt der Befriedigung zu erreichen (Toleranzentwicklung).
- Wenn ich die Substanz/Aktivität reduziere oder absetze, bekomme ich Entzugserscheinungen oder unerwünschte Nebenwirkungen (z.B. depressive Verstimmung, Kopfschmerzen, etc.).
- Entweder sind bereits andere Vergnügen oder Interessensbereiche wegen des Substanzgebrauchs in den Hintergrund getreten oder ich verwende viel Zeit darauf, die Substanz/Aktivität zu bekommen, sie zu konsumieren oder mich davon zu erholen.
- Ich konsumiere die Substanz/Aktivität weiter, obwohl sie bereits eindeutige schädliche Folgen (gesundheitlich, privat, beruflich, gesellschaftlich) für mich hatte.
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